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Das unveröffentliche „Tagebuch vom Meer“ von Jando

von Jando am 1. Oktober 2010

Hallo Zusammen,

letzte Woche konnte ich leider meine Kolumne nicht schreiben, da ich die Vorstellung meines Hörbuchs Windträume in St. Peter Ording hatte.
Für alle, die wissen wollen, wie es war, verweise ich auf meine Homepage
www.windtraeume.com

und auf meine Facebookseite
http://www.facebook.com/pages/Windtraume/364934586372

Ich möchte mich herzlich bei Euch für Zuschriften und Anregungen bedanken. Zwei Themen standen vor allem im Mittelpunkt:

1. Meine Frage, wie Fotos auf digitalen Plattformen wirken, bin ich am Sortieren und Lesen. Ich versuche, in der nächsten Kolumne darüber zu berichten.

2. Das Thema „Ewige Liebe“ berührt. Viele haben sich damit beschäftigt und mich angeregt,
einmal im Monat darüber zu schreiben.

Schon lange vor meiner Kolumne begann ich über ewige Liebe zu schreiben. Ich habe es „Tagebuch vom Meer“ genannt.
Ich werde hier exklusiv einmal im Monat aus meinem unveröffentlichten Tagebuch einen Eintrag vorstellen.
Heute der erste Eintrag:

Liebe Julia,
soll ich Dir erzählen, wie es ist, wenn ich am menschenleeren Strand barfuß durch das anrollende, plätschernde Wasser laufe und spüre, wie es den Sand unter den Füßen wegzieht? Oder von dem leisen Aufschrei, dem erschrockenen Sprung seitwärts, wenn die nackten Zehen eine angeschwemmte Krabbe oder Qualle fast berühren.
Davon werde ich Dir nicht berichten. Meine Trauer ist zu groß darüber, dass Du alles nicht mehr erleben kannst. Wozu Sehnsüchte wecken, sie müssten zersprengen.
Kann ich Dir von dem regenbogenfarbigen Schillern des Wasser erzählen, wenn Sonne und Himmel niederkommen und einen sanften, dunstigen Strich ziehen zwischen sich und dem Meer? Von dem Gleiten der Möwen, ihrem Schaukeln auf den Wellen?
Viele Bilder möchte ich Dir malen, mit Worten. Und wir werden merken, wie stark sie sind und wie lebendig. Vielleicht helfen sie, das Dunkel auszuhalten und zu vergessen.
Sogar Gerüche, lassen sich herzaubern. Du weißt sicher noch, wie wir früher auf unseren Spaziergängen Farben riechen gespielt und bald Meister waren im Erkennen von Grün und Blau und Weiß. Wir spielten auf einem duftenden Regenbogen. Riechst Du ihn jetzt, unseren Regenbogen, spürst Du seinen salzig feuchten Geschmack auf der Zunge?
Komm, lass uns schaukeln auf ihm zu den fernen Schiffen, zu jenen weißen Dreiecken im dunstigen Rund, dort, wo die Ewigkeit beginnt. Komm geliebte Julia, wir halten uns fest, wie sonst auch. Wir tauchen ein in die Stille. Alles ist nur noch eine Frage der Gezeiten.

Mit folgendem Zitat werde ich heute meine Kolumne schließen:

„Frei ist nur der, der seinem Herzen folgt. In ihm liegt die Kraft des Lebens“

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und möge die Liebe mit Euch sein…

Euer Jando

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