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Jandos zweiter Eintrag aus dem unveröffentlichten Tagebuch vom Meer

von Jando am 29. Oktober 2010

Hallo Zusammen,

die ersten Herbststürme sind durch das Land gezogen und einige vereinzelte Schneeflocken kündigen den Winter an. An diesem Wochenende wird die Zeit umgestellt. Die Abende werden länger und die gemütliche Zeit des Jahres bricht an.
Für mich war es wieder Zeit, meiner Nordsee einen Besuch abzustatten. Dabei die Seele baumeln lassen und sich eine steife Brise um die Ohren wehen zu lassen. Den Wind einatmen und spüren wie es mein Inneres erfrischt. Gedanken finden, das Leben sortieren und neue innere Stärke aufbauen. Das Leben und die Liebe genießen.

Jede hat seinen eigenen Weg die ruhigen Momente zu finden. Doch sollte es ein jeder versuchen, sich diese zu nehmen. Es müssen nicht Tage oder Wochen sein. Manchmal reicht ein Tag, oder nur eine Stunde. Ich wünsche Euch, daß Ihr die Zeit findet.

Wie versprochen, erscheint heute das bisher unveröffentlichte „Tagebuch vom Meer“ mit dem zweiten Eintrag. Den ersten Eintrag könnt Ihr unter meiner Rubrik „Jando“ bei „Partner.de“ nachlesen.

Das Tagebuch vom Meer-der 2.Eintrag:

Liebe Julia,

wie oft sangen wir am Meer unsere Lieder. Ich erinnere mich unserer fernen Jugendtage, die voll Hoffnung waren. Nun bist Du stumm. Aufgebrochen zu einer Reise, die Dich fort führt von mir, weit fort.
Ich erinnere mich, wie Du um Deinen letzten Traum gekämpft hast.
Jetzt stehe ich hier alleine an unserem geliebten Meer. In unserer Welt.
Vieles wollte ich Dir sagen. Ich singe es Dir. Kannst Du mich hören? Mich verstehen? Ich sehe Dich vor mir und lausche den Worten, die Deine Lippen formen. Die Wimpern zucken. Deine Hand umgreift meine. Ich halte sie behutsam. Ich küsse Dich und spüre, wie zart Dein Mund ist. Die Sonne wärmt uns. Das Wasser spielt ein Lied in seinen Wellen. Wir summen mit und atmen den Tanz des Windes. Der Wind, der vom Festland kommt, streicht unsere Wangen. Unsere Träume heben ab, steigen aber nur auf, wie ein Drache an einer Schleifenschnur. Wie konnte das passieren? Haben wir vergessen, unsere Träume zu retten? Sie zu leben?
Liebe Julia, wir sehen uns wieder. Gehe Du zu unserer Familie und grüße sie. Richte ihnen aus, sie sollten sich gedulden. Es wird nicht mehr lange dauern. Ich muss meine letzte Aufgabe noch erledigen: Unsere Botschaft der Träume verkünden. Ich bin jetzt der letzte der Träumer…
-Fortsetzung folgt-

„Unsere Träume zu leben, beginnt damit sie zu erkennen und zu akzeptieren.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gemütliche, traumhafte Woche.

Möge die Liebe mit Euch sein…

Euer Jando

www.windtraeume.com
www.isgaard.com

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